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techn.Informationen zu Rollen

 


Shore-Härtebestimmung

Albert Ferdinand Shore entwickelte 1920 eine Härtegrad-Skala und wurde Namensgeber.

Das grundlegende Durometer wird üblicherweise als Maß für die Härte in Kunststoffen wie Polymeren, Elastomeren und Kautschuke verwendet. Es gibt mehrere Skalen der Durometer, für Materialeien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Insgesamt gibt es 12 Skalen je nach verwendeter Anwendung abhängig: Typen A,B,C,D,D0,E,M,0,00,000,000-S und R.

Jede Skala hat einen Wert von 0-100, wobei der höherer Wert das härtere Material angibt. Die Shore A00 Skala misst Gummis und Gele, die sehr weich sind.  Die Shore A Skala misst die Härte von z.B. Kautschuk, die sehr weich und flexibel im unteren Messbereich, im mittleren Messbereich etwas flexibel und im oberen Messbereich fast keine Flexibilität haben.

Die Shore D Härteskala misst harten Gummi, halbstarren Kunststoff und Hartkunststoff. Die beiden häufigsten verwendeten Skalen sind die Typ A und Typ D. Die Skala A für weichere Kunststoffe, während die Skala D für härtere Kunstsoff angewandt wird. Gemessen wird die Härte mit einer Nadel die (Gewichtsbelastet, in einer Zeit) in den Werkstoff eindringt und diese wird mit einer Anzeige dargestellt.

Wie man im Diagramm sehen kann gibt es Überschneidungen auf verschiedenen Ebenen. Zum Beispiel ein Material mit einer Shore-Härte von 95A ist auch eine Shore 45D.

Anwendung der Härte in Durometer* Footprint** und Firm*** bei Rollen zum InlineSkaten

Die Härte wird in Durometer, Foodprint oder Firm angegeben.

Fitness-Rollen haben eine mittlere Härte von 78-82A oder (**F3)oder (***Firm) für rauen bis normalen Straßenbelag.

Speed-Rollen haben eine höhere Härte von 84-86A oder (**F2-F1)oder (***X-Firm) für glatte Asphalt/Beton-Straßen.

Bahn/Indoor-Rollen haben eine Härte von 88-90A oder (**F0-F00)oder (***XX-Firm).

Die Härte und das Profil der Rolle hat Einfluss auf die Rolleigenschaften und Verschleiß.

Regel zur Auswahl von Rollen: Weichere Rollen schlucken Stöße besser, haben eine bessere Haftung bei feuchten Belägen, aber schlechtere Rolleigenschaften sind also langsamer. Härte Rollen sind schneller, dämpfen Schläge aber nicht so gut ab und haben schlechtere Haftung bei Nässe. 

Je spitzer das Rollenprofil ist , desto weniger Rollwiderstand gibt es, aber auch geringer die Stabilität.

Fazit: Je glatter und trockener der Untergrund desto härter die Rollen, je geringer auch der Abrieb/Verschleiß.

**Fa.Matter, USA verwendet den Footprint statt Durometer A als Härteangabe. Jede Rolle hat eine spezifische Kontaktfläche mit dem Untergrund, den sog. Footprint. Der Footprint gibt die Kontaktfläche aller Rollen mit dem Boden an. Je kleiner der Footprint, desto härter die Rolle. F00 ist die jeweils härteste Rolle. Über die Footprints F0, F1 ,F2 bis hin zu F3 wird die Rolle immer weicher.  Man kann den Footprint anhand der folgenden Skala mit Durometer A annähernd ablesen, ein direkter Vergleich ist nicht möglich, da Fa.Matter den Foodprint für die Straße und Bahn speziell abgestimmt hat.

***Fa. MPC, USA verwendet auch eine eigene Härtebezeichnung.

Grundsätzlich ist es egal ob eine Rollenhärte in Foodprint oder in Durometer A angegeben ist. Wichtig zu wissen ist das sich die Härte der Rollen verändert mit steigenden (Durometer A=härter) oder fallenden Härtegraden (Foodprint=härter).

Eine Auswahl von Rollen der Fa.Matter, welche wohl z. Z. am meisten gefahren werden.

 

 


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